Bewegung für die geistige Gesundheit
Bewegung fördert nicht nur die körperliche Gesundheit. Wie die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde mitteilte, wirkt sich körperliche Aktivität positiv auf das geistige Wohlbefinden aus. Sport beugt psychischen Erkrankungen und Störungen vor. Besonders effektiv sind Ausdauersportarten, wie Laufen, Joggen und Schwimmen. Gerade im Herbst und Winter, der Zeit in der ein großer Personenkreis von saisonalen Stimmungsschwankungen und psychischen Störungen betroffen ist, bietet es sich an, wieder aktiver zu werden. Aber nicht nur im Zuge der Prävention und Vermeidung von Erkrankungen sollte Sport und Bewegung eine Rolle spielen.
Patienten, die unter Depressionen, Suchtproblemen oder Angststörungen leiden sollten körperliche Aktivität in ihre Therapie einbauen. Der positive Einfluss der Bewegung auf die Psyche hilft dabei, mit den Folgen einer geistigen Störung fertig zu werden und trägt dazu bei, die Heilungschancen zu verbessern. Auf welche Art und Weise die Aktivität erfolgt, ob allein oder in einem Fitnessstudio trainiert wird, spielt keine Rolle. Selbst die Sportart ist nicht unbedingt von größter Wichtigkeit, Hauptsache ist, der Patient bewegt sich überhaupt. Als Alternative bietet sich Arbeit im heimischen Garten an.
Sport und Bewegung verbessert also nicht nur unser körperliches Wohlbefinden, sondern auch die „Fitness“ unserer Seele. Und das gleich auf zwei Wegen. Zum einen über die Bewegung selbst. Und zweitens über das gute Gefühl, einen trainierten und Leistungsfähigen Körper zu besitzen – mit großer Wirkung auf unser Selbstbewusstsein.