Convenience – Produkte und die Ernährung unserer Kinder

Kinder und Ernährung. Dieses Thema taucht von Zeit zu Zeit immer wieder in den Medien auf. Egal, ob es sich um Fast – Food oder die richtigen Inhaltsstoffe handelt. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung hat  in einer neuen Studie festgestellt, dass bei 86 Prozent der untersuchten Personen regelmäßig Fertigprodukte auf dem Tisch landen. Das heißt, aller drei Tage mindestens ein Fertigmenü. Bei 20 Prozent der Haushalte gehören sogenannte Convenience – Produkte zum täglichen Speiseplan. Die Gruppe der 14- bis 18-jährigen gehört unter den Probanden zu den Spitzenreitern.

Die Vorteile der Tiefkühlkost und Fertiggerichte, wie schnelle Zubereitung und ständige Verfügbarkeit werden durch einige, schwerwiegende Nachteile wieder aufgehoben. Um die Haltbarkeit zu verlängern, nutzten viele Hersteller Konservierungsmittel und setzen künstliche Aromen und Geschmacksstoffe zu, die den Verzehr ihrer Produkte noch weiter verbessern sollen. Daneben sind die Fertigmahlzeiten deutlich fettreicher als frisch zubereitete Mahlzeiten. Häufig werden an den Fertigprodukten die Gemüsebeilagen reduziert. Aus diesem Grund und der Verlust an Vitaminen durch den Garprozess ist der Gehalt an wichtigen Vitaminen meist sehr viel geringer als in selbst zubereiteten Mahlzeiten.

Aus diesen Gründen stehen viele Ernährungsberater und Lebensmittelwissenschaftler den Convenience – Produkten als Teil der Ernährung für Kinder als nur bedingt geeignet ansehen. Natürlich ist es nicht leicht, unter den heutigen Bedingungen jede Mahlzeit immer frisch zu zubereiten. Allerdings sollten Eltern, aus Rücksicht auf die Entwicklung ihrer Kinder, häufiger Wert auf eine ausgewogene und gehaltvolle Ernährung legen.

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