Dass im Rahmen der Gesundheitsreform eine Versicherungspflicht für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, wissen inzwischen weite Teile der deutschen Bevölkerung. Aber auch für Selbstständige, Freiberufler und ehemalige Mitglieder ohne bestehenden Schutz durch eine private Krankenversicherung ändert sich in den nächsten Monaten so einiges. Die wohl größte Veränderung ergibt sich aus der Einführung des sogenannten Basis-Tarifes, der den heute gültigen Standard-Tarif ablösen soll. Hintergrund dieses Eingriffs in die Unabhängigkeit der PKV ist der Versuch, durch einen gesetzlichen Rahmen den Versicherungsschutz für jedermann zu gewährleisten.
Dass eine solche Krankenversicherung einem gewissen finanziellen Rahmen genügen muss, liegt hier ganz klar auf der Hand. Zum Jahreswechsel müssen sich also auch die sonst so bevorteilten Kreise der Bevölkerung zwingend in einer PKV versichern lassen. Alle, die früher bereits einmal Mitglied einer Versicherungsgesellschaft waren, können in den Basistarif eintreten und müssen keine Ablehnung befürchten. Daneben ist den Versicherern untersagt, Kunden aufgrund der Gesundheitsprüfung nicht in den Basistarif aufzunehmen. Die Leistungen des neuen Tarifs orientieren sich im Wesentlichen an denen der gesetzlichen Versicherungsgesellschaften. Weiterlesen
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Längere Wartezeiten für gesetzlich Versicherte – zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die Unterschiede zwischen den beiden Kassensystemen wieder einmal in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt hat. Dabei dürfte es bei Kennern der Szene und Experten bereits seit Langem kein Geheimnis mehr sein, dass Mitglieder der GKV wesentlich mehr Geduld mitbringen müssen als Patienten mit einer PKV im Hintergrund. Vielfach wird die Art und Weise der Vergütung für diesen Mangel verantwortlich gemacht. Betrachtet man den Arzt als Freiberufler/Unternehmer, wird sicher schnell klar, dass Patienten, für deren Behandlung der Mediziner schlechter bezahlt wird, in keiner Praxis mit offenen Armen und freudestrahlend empfangen werden. Weiterlesen
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In den letzten Tagen hat die Gesundheitsreform der Bundesregierung wieder für hohe Wellen in Politik und Presse gesorgt. Der Stein des Anstoßes ist diesmal der sogenannte Gesundheitsfonds bzw. ein Gutachten zu Letzterem, das sich mit der Machbarkeit und den Auswirkungen auf einzelne Bundesländer beschäftigte. Das Ergebnis – ein angeblich vernichtendes Urteil für den Gesundheitsfonds in der geplanten Form – ist für einige Politiker inzwischen zu einem Reizthema geworden. Speziell die Finanzierung und insbesondere die Konvergenzklausel stößt Kreisen aus dem Umfeld der FDP und CSU sauer auf. Weiterlesen
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Die Veränderungen innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen haben bei vielen Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt. Kürzungen hier, Zuzahlungen dort – Patienten sind in einem wachsenden Umfang selbst dafür verantwortlich, wie die eigene Gesundheit abgesichert wird. Um weiterhin in den Genuss einer umfassenden Gesundheitsvorsorge zu kommen, sind viele Verbraucher bereit, den einen oder anderen Euro auszugeben.
Natürlich profitieren die privaten Krankenversicherungen von dieser Entwicklung. Schließlich hat sich deren Produktpalette mit der Einführung vieler Zusatzversicherungen maßgeblich erweitert und wird auch für so manches Mitglied der GKV interessant. Ob sich die zusätzlichen Policen allerdings auch wirklich lohnen, steht auf einem anderen Blatt. Denn mitunter versteckt sich im Kleingedruckten so manche Klausel, die ein Schnäppchen zum faulen Ei macht. Weiterlesen
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Für Beamte gibt es das Privileg, dass sie sich in der privaten Krankenversicherung versichern können. Dies ist möglich, weil für sie keine Versicherungspflicht in der GKV besteht. Auch der Dienstherr erstattet Beamten vereinzelt auch Teile von Krankheitskosten, was in Form von Beihilfen realisiert wird. Weiterlesen
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Der Alkoholmissbrauch ist ein ernstzunehmendes Thema in der heutigen Gesellschaft. Jährlich greifen 750.000 Menschen in der Bundesrepublik zur Flasche, was für ca. 10% den Beginn der Sucht bedeutet. Dabei wächst die Zahl der jugendlichen Abhängigen ständig an. In der Regel sind es ältere Freunde, die den Alkohol besorgen. Aber auch in Familienkreisen, etwa bei einer Geburtstagsfeier, konsumieren Jugendliche immer wieder Alkohol. Viele Erwachsene unterschätzen die Wirkung des Ethanols auf das Nervensystem der Kinder. Schon bei 0,5 Promille kann es zu einer Alkoholvergiftung kommen. Folglich entstehen daraus bleibende Schäden die nicht rückgängig gemacht werden können. Weiterlesen
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Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, hat der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung bereits vor einigen Wochen gegen mehrere Mitarbeiter verschiedener Innungskrankenkassen eine Strafanzeige gestellt. Hintergrund dieses Schritts war die Weitergabe von personenbezogenen Daten an einen privaten Versicherer. Verwendet wurden sie, um für eine Zusatzversicherung zu werben und Fakten zu den jeweils Betroffenen zu sammeln. Besonders unverschämt dürfte vielen Versicherten der Umstand erscheinen, dass die Mitarbeiter der PKV ihre Telefonate aus den Räumlichkeiten der Innungskassen führten. Weiterlesen
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Die Pharmaindustrie kritisiert die neuen Sparplänen der Ortskrankenkassen (AOK). Die neuen Verträge sind laut dem Chef des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH), Hans-Georg Goffmann, auf Kosten dritter. Die Ausgaben für Medikamente der Krankenkassen sollen um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden, dies soll über ein Zielpreissystem mit den Apotheken funktionieren. Weiterlesen
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Wie aufmerksame Leser der offiziellen Seite zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) entnehmen können, scheint die heiße Testphase derselben kurz bevor zustehen. Das Gesundheitsministerium verspricht den Verbrauchern mit der Einführung dieser Karte, gegenüber der bisherigen Krankenkarte, einige Verbesserungen. Zum einen soll hiermit die Kommunikation zwischen den einzelnen Stellen des Gesundheitssystems verbessert werden. Da die eGK über einen eigenen Mikroprozessor verfügt und die Informationen über ein Netzwerk abgerufen und übermittelt werden können, sollen die Ärzte, Kassen und Heilpraktiker einen wesentlich besseren Zugriff auf die einzelnen Patientendaten erhalten. Zudem verspricht sich die Bundesregierung von der Karte eine Kostensenkung und möchte damit gleichzeitig Patientenrechte stärken. Anscheinend vergisst die Gesundheitsministerin hierbei die veranschlagten Kosten, denn mehrere Milliarden Euro dürften den Bundeshaushalt nicht unwesentlich belasten und gehen somit zu Lasten der Steuerzahler. Weiterlesen
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Bereits seit längerem wird seit längerem zwischen den privaten Krankenversicherungen und der Bundesregierung ein Streit über die Gesundheitsreform 2007 ausgetragen, der in den nächsten Monaten und Jahren sogar Institutionen der europäischen Union beschäftigen dürften. Wichtigster Streitpunkt ist die Einführung der verschiedenen Wahltarife. Das GKV-WSG (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) ermöglicht es den gesetzlichen Kassen mit seinem §53 die Einführung verschiedener Tarife, die stark denen der privaten Versicherungen ähneln. Das die Bundesregierung sich mit dieser Regelung den Unmut der Versicherer zuziehen würde, war sicher absehbar. Besonders ab dem Moment, als die ersten Regional-Verbände der GKV, wie die AOK Rheinland-Hamburg, damit begannen, den gesetzlich genehmigten „Privatpatienten-Schutz“ in die Tat umzusetzen. Weiterlesen
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