Sparpläne der AOK alarmieren Pharmaindustrie
Die Pharmaindustrie kritisiert die neuen Sparplänen der Ortskrankenkassen (AOK). Die neuen Verträge sind laut dem Chef des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH), Hans-Georg Goffmann, auf Kosten dritter. Die Ausgaben für Medikamente der Krankenkassen sollen um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden, dies soll über ein Zielpreissystem mit den Apotheken funktionieren.
Sollten die AOK und Apothekerverbände ihre Pläne umsetzen, wird ein Preiswettbewerb bei Generika erwartet, die nicht durch Patente geschützt sind. Das Zielpreissystem ist hierbei als Ersatz für die Rabattverträge zwischen AOK und den Arzneimittelherstellern geplant.
Die Idee hinter dem Zielpreissystem ist das Zielpreise für Wirkstoffgruppen vereinbart werden, für die Ausgabe von preiswerteren Medikamenten soll ein Bonus an den Apotheker durch die AOK bezahlt werden.
Quelle: Financial Times Deutschland