Stress – Arbeitsdroge und Krankmacher

Was uns früher das Leben gerettet hat, macht uns heute krank. Stress gehört inzwischen nachweislich zu den Krankheitsauslösern. In Zeiten, als wir noch als Jäger und Sammler durch die eiszeitlichen Steppen Europas streiften, half der Stress dabei, schneller und kreativer zu denken. Die vermehrte Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Kortisol ließ den Körper auf Hochtouren laufen. Nach erfolgreicher Jagd regelte sich unser Körper automatisch wieder auf den Normalpegel herunter.

Heute geben wir unserem Körper häufig nicht mehr die Chance, sich zu erholen und die Stresshormone abzubauen. Als Folge droht, neben den üblichen Ermüdungserscheinungen Diabetes. Aber Kortisol hemmt nicht nur die Insulin – Produktion. Es wirkt sich ebenfalls auf unser Immunsystem aus. Mit der Folge, dass die Anfälligkeit für Krankheiten größer ist. Wird der Druck im Alltag zu groß, drohen ernsthafte Erkrankungen der Psyche.

Was kann man im Alltag tun. Zum einen Stress vermeiden. Das ist aber leichter gesagt als getan. In einer Leistungsgesellschaft unmöglich. Deshalb sollte auf sehr angespannte Tagesabschnitte immer ein wenig Ruhe einkehren. Die Mittagspause mal nicht im Büro verbringen. Lieber vor die Tür treten und einmal durchatmen. Wer zusätzlich die schädliche Wirkung von Stress minimieren möchte sollte auf seiner Ernährung achten. Verschiedene Pflanzen haben eine wohltuende und beruhigende Wirkung auf Körper und Geist. Melisse und Lavendel sorgen für deutliche Entspannung. Da wir unseren Arbeitsplatz selten unseren Bedürfnissen anpassen können, empfiehlt sich die Einnahme von Vitamin – und Magnesium – Tabletten.

Wem das noch nicht reicht, der sollte in regelmäßigen Abständen Sport treiben. Aber Vorsicht, gerade Untrainierte überschätzen sich häufig. Und Sportverletzungen bedeuten nur Stress ;-) .

Ähnliche Beiträge im Krankenversicherung Blog

Leave a Reply