Tote leben länger!
Irren ist menschlich – diese Weisheit kennt sicher jeder und wird sie selbst auch schon das eine oder andere Mal im Alltag benutzt haben. Was einer Krankenkasse in unserem Nachbarland Österreich für ein Fehler unterlaufen ist, verursacht beim Leser sicher im ersten Moment mehr als ein verhaltenes Lächeln. Hier wird anscheinend nicht nur auf der Piste Gaudi gemacht, sondern manchmal scheint auch die Software bei den Kassen ein zünftiges Aprés Ski zu feiern.
Eine Rentnerin erhielt mehrmals Post von ihrer Krankenkasse. An sich ist dieser Vorgang ja nichts Außergewöhnliches und wird in dieser Form sicher niemanden in Staunen versetzen. Der Sohn besagter Dame wird sich allerdings schon ein wenig über die Briefe gewundert haben. Schließlich ist seine Mutter bereits vor mehreren Jahren verstorben.
Einmal könnte ein solcher Fehler natürlich verziehen werden. Dass ein und dieselbe Gesundheitskarte aber zwei Mal verschickt wird und am Ende sogar noch eine Aufforderung zu einem Gesundheitscheck, dürfte dann doch sogar für einen Aprilscherz zuviel sein. Zumal der Krankenversicherung das Ableben der Dame bekannt war. Schließlich hat ihr Sohn bereits nach dem ersten Schreiben auf diesen Umstand hingewiesen. Als Erklärung führt das Versicherungsunternehmen die Umstellung der internen Datenverarbeitung an. Inzwischen soll dieser Fehler aber behoben wurden sein.